Reiseskizzen November 2017

Ostsee -Erinnerungen

Wir haben eine Leuchtturm Reise geplant und realisiert, und ich habe fast alle Türme gesehen und visualisiert! Dieser in Westermarkelsdorf musste allerdings farblich dran glauben, da ich blau-grün im Kopf hatte. (Das Dach ist eigentlich rot.)

Ein sehr stürmischer Tag, dafür aber sonnig und kalt – die Blätter flogen …

Bleistiftzeichnungen werden bei mir meist düster – aber Neuland hat ein Licht erhalten …

Mein Mann meint, das sei der Kreml … doch der Leuchtturm in Holtenau hat eben auch ein Zwiebeldachtürmchen …

In Neustadt hat mich dieser Laternenturm stark beeindruckt – wir waren tagsüber dort, doch vor meinem inneren Auge musste es bei Dunkelheit sein …

Diese Tauchkuppel in Grömitz hatte es mir angetan – leider sieht man den Silber-Marker auf dem Bild nicht – die Kuppel glitzert!

Dieser kleine Knubbel musste auch noch sein …

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Frühlingserwachen …

… an der Leda

SANYO DIGITAL CAMERA

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Dort gehen wir seit Wochen, Monaten Gassi – einfach nur himmlisch! Schade, dass die Bilder ohne Ton sind, denn zahlreiche Wasser Vögel wie Austern-Fischer, Möwen u.a. und natürlich noch eine Vielzahl von Wild-Gänsen untermalen diese Kulisse!

 

 

Neues Hobby entdeckt …

… nimm ein Blatt/Blüte mit.

Seit diesem Jahr haben mein Mann und ich ein neues Hobby entdeckt, ein gemeinsames Interesse, welches nicht nur draußen, sondern auch später Daheim uns Freude bereitet. Auf unseren Spaziergängen kommt uns so manche Pflanze unter und mit der Zeit kennt man die lieblichen Unkräuter, woraus ich mir des öfteren einen kleinen Strauss mit nach Hause nehme: Gemeiner Rainfarm, Taubenkropf-Leimkraut , Ampfer Knöterich, Gemeine Schafgarbe in weiß, gelb und rosa, Korn Rade, Disteln, Zick-Zack-Klee, Gamander-Ehrenpreis sind so die typischen Kräuter, die uns am Wegesrand begegnen.

Die üblichen Bäume kennt man natürlich auch Rosskastanie, Buche, Eiche, Birke, Linde und Esche, hier oben sind dann auch vermehrt Aspe und Erle zu finden und die Nordmann-Tanne in den Gärten. Da wo wir jetzt gehen haben wir auch andere Bäume entdeckt, fremde und deren Blätter haben wir mit nach Hause genommen. Dort konnten wir dann gemeinsam googeln, eine Mehlbeere

und gleich daneben eine Balsampappel. Beides Bäume, die hier gar nicht heimisch sind, aber doch mit den Gegebenheiten in Ostfriesland bestens klarkommen – sandige Erde, kleinwüchsig (also nicht so riesig wie Eiche und Buche) und dadurch weniger Sturm anfällig. Die Balsampappel kommt aus Kanada und die Mehlbeere aus Schweden. Wer hat sie bei uns angebaut? Fakt ist, dass bei den letzten Stürmen hier oben zahlreiche Eichen samt Wurzelwerk einfach umgefallen sind. Man sieht dann ihren Teller in sandiger Erde liegen, der Sand hat höchstwahrscheinlich die Wurzel durch gerieben, so dass der prächtige Baum keinen Halt mehr hatte.

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Das erste Bild zeigt die Allee mit Mehlbeere-Bäumen und darunter die Balsampappel von unten.

Wir werden unser neues Hobby auf alles erweitern, was uns vor die Füße kommt, ob Kraut, ob Baum – Zuhause wird gemeinsam geschaut, was uns da begegnet ist. Und die Ausbeute klebe ich dann in mein Tagebuch.

Blick aus dem Fenster

März 2014

  • Ein Junge rennt hier schon seit Tagen an meinem Fenster vorbei, so wie auch gerade, er läuft Runden von circa 5 Kilometer, meist dreimal.
  • Die Pferde von gegenüber, ein Friese, ein Kaltblut und das Pony – wo ist eigentlich der Esel? – grasen auf der Koppel.
  • Rechts wächst der Misthaufen aus Heu und benutztem Stroh vom Winter, welches dann gemeinsam mit dem Geäst, der vergangenen Herbststürme (Tannenzweige liegen schon aufgetürmt), an Osten verbrannt wird.
  • Die Trauerweide, die ihren Hauptast an einem Sturm verloren hat, ein riesiger Baum, steht im jungen Grün.
  • Auch die Weidenkätzchen im Graben und in unserem Vorgarten blühen.
  • Lichtes Grün schimmert überall durch, obwohl es diese und vergangene Nacht stürmisch und damit kühl geworden ist.
  • Die Sonnenstunden letzter Tage haben die Krokusse und violetten Schwertlilien erblühen und gleich wieder welken lassen, kein Regen, kein Nass im März.
  • Trüb und verhangen liegt der Himmel flach über dem Land, der Frühling wartet auf den nächsten Lauf.

Blick aus dem Fenster

November 2013
• die birken sind kahl
• an den eichen hängen noch wenige blätter
• keine pferde gegenüber auf der wiese
• zwei kühe hinten rechts
• umgekippte birke
• eine krähe von links nach rechts fliegend
• eine andere sitzt vor den kühen im gras
• davor ein abgemähtes maisfeld
• ein misthaufen auf der koppel
• am fenster rosenknospen, auch noch blätter

Januar 2014
• kahle birken und eichen
• matsch und modder, durchnäßte wiese
• große pfützen auf der koppel ohne pferde
• wind in den zweigen
• grau und trüb
• autos, die mit licht vorbeifahren
• ein schwarm krähen von rechts nach links, kreisend
• rote beeren am ilex
• eine schwarze katze, die durch das stoppelfeld des mais läuft