Stoner – John Williams


Nur ein paar Gedanken von mir zum Buch, zu Stoner …

Sprachlich war das Buch der reine Genuss – ich habe mir extra sehr viel Zeit genommen das Buch auszukosten. Eigentlich war die Sprache schlicht, aber die Beschreibungen und kleinen Andeutungen haben jede Situation lebendig gemacht (dies allerdings nur zum Protagonisten bezogen, andere Figuren blieben da doch grau, unbeleuchtet), von der ersten Seite habe ich eine tiefe Atmosphäre empfunden und war ganz dicht beim Helden. Ein Mensch wie du und ich, in dem sich jeder wieder finden kann und dem man das Glück wünscht, aus dem Trott des Alltags heraus zu kommen. Der allerdings genauso gefesselt in seinen Entscheidungen steckt, als dass er diesen Schritt wagt. Er versucht sein Schicksal dennoch so gut wie eben nur möglich anzunehmen.

Gott sei Dank hat dieser Stoner zumindest seine große Liebe entdeckt, und ist dieser auch nachgegangen! Unvorstellbar wenn er weiterhin Agrarwirtschaft studiert hätte … Die Literatur trägt ihn so durchs Leben.

Das war ein wunderschönes Buch!

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2 Gedanken zu “Stoner – John Williams

  1. Karthause schreibt:

    Wie schön, dass dir „Stoner“ auch so gut gefallen hat. Solltest du an „Butcher’s Crossing“ vorbeikommen, es ist auch nicht zu verachten. Mit hat es auch sehr gut gefallen.

    • Krümel schreibt:

      Ich weiß nicht, ob ich “Butcher’s Crossing” lesen möchte. Im Literaturclub wurde es als ziemlich blutig, also dem Abschlachten von Büffeln, beschrieben – das wird mir nicht gefallen …

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