Bei mir dreht es sich wieder einmal um …


… die Manns. Und der gleichnamige Film „Die Manns“ hat mich vor Jahren schon sehr mitgenommen, mein Wissen über Thomas Mann beruhte auf diese Biographie „Deutscher und Weltbürger“ – eine sehr ruhige, fast distanzierte Biographie über den Zauberer, den Prater in meiner Erinnerung nie so nannte, also nie richtig persönlich wurde. Es dreht sich wirklich vielmehr um das Werk und Schaffen. Natürlich kommen auch die „kleinen“ Familientragödien vor, stehen aber nie im Mittelpunkt. In welcher Familie gibt es keine?

Erst bei Klaus Manns „Wendepunkt“ habe ich arge Familienprobleme entdeckt, allerdings auch vom Zauberer gelesen, der den kleinen Nachts die Angst nahm, und nicht nur ein Tyrann war.

Jetzt lese ich über Michael Mann von Michael Degen, eine fiktive Biographie über Bibi, die sich auf die Tagebücher von Thomas Mann stützt. Wie im Film schockiert mich der Drogenkonsum insbesondere von Klaus und Erika, wie Katia Mann mit den Kleineren umgeht und den Zauberer immer den Vortritt gibt. Wie alleine und verlassen eigentlich alle seine Kinder sind, und mit dieser Erkenntnis der zweiten, wenn nicht gar dritten Geige, ihr Dasein fristen.

Vor mir steht noch eine Bio über Katia Mann, die ich wohl als nächstes lese – mal schauen ob ich auch ihre Sicht vermittelt bekomme?

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