Bücher, die ich zuletzt gelesen habe …


August-Lektüre

Alle drei haben mich nicht vom Hocker gerissen und sie nur halbherzig gelesen – „Die Berlinreise“ habe ich gar nicht beendet. Inhaltlich haben sie mir nicht zugesagt, sprachlich hat mich keins erreicht und deshalb habe ich auch nichts über sie geschrieben.

Zurzeit leide ich an einer Leseflaute, die ich regelmäßig bekomme, höchstwahrscheinlich aus dem Grund, da man als Vielleser einen Überdruss entwickelt. Man hat schon so viel gelesen, dass es wohl immer schwieriger wird, einem bei der Stange zu halten. (Kennt ihr das auch?)

Zuletzt beendet habe ich dann: Eine sehr eindringliche Lebensgeschichte, schön zu lesen, aber kurzweilig.

Jetzt lese ich: und bin ganz verzückt! Die Autobiographie von Canetti, die so wunderschön geschrieben ist wie ein Roman, erinnert an Pagnol „Eine Kindheit in der Provence“ und diese Offenbarung holt mich nun aus dieser Krise wieder heraus. Die weiteren Bände sind bestellt und ich verspüre Lust auf „echte Klassiker“.  „Der grüne Heinrich“, Wedekind hab´ich auch noch nicht gelesen … Ja, es tut sich wieder etwas! 😀

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5 Gedanken zu “Bücher, die ich zuletzt gelesen habe …

  1. Karthause schreibt:

    Eine wirkliche Leseflaute hatte ich in meiner „Leserkarriere“ noch nie. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich gern viele Genres bediene, so ist stets Abwechslung im Spiel. Allerdings kenne ich Situationen, in denen mir mehrere Bücher hintereinander nicht zusagen. Dann lese ich einen richtig bösen, blutigen Thriller und alles ist wieder ok. Ohne meine 100 Seiten Buch am Tag (gern auch mehr) käme ich nicht aus und das geht schon zig Jahre so. Wenn ich länger als 2 Tage nicht zum Lesen komme, werde ich quengelig, sagt mein Mann. Damit liegt er nicht so ganz daneben. LG Heike

    • Krümel schreibt:

      Genau, eine Leseflaute ist bei mir auch – wenn mich mehrere oder doch einige Bücher hintereinander nicht mehr erreichen – ich lese, aber es läuft so an mir vorbei …
      Aha, bei dir tut´s ein Thriller, bei mir meist ein Klassiker, der mir dann wirklich wieder etwas sagt. Danke Heike!
      LG Heidi

      • Karthause schreibt:

        Ja, meist ist es ein Thriller, es muss eben etwas gänzlich anderes sein. Aber ich lese relativ selten 2 Bücher aus dem gleichen Genre nacheinander. Ich brauche immer Abwechslung. Und wenn es auch der Thriller nicht mehr schafft, meine Gedanken in neue Bahnen zu leiten, die alten Russen schaffen es immer. 😉 Es wird wieder Herbst und damit für mich auch Russenzeit. LG Heike

  2. hokuspokus77 schreibt:

    Leseflauten kenne ich auch. Passiert mir fast immer, wenn mich ein Buch so richtig erwischt hat. Alles, was ich danach anfasse ist fade. Legt sich zum Glück aber nach wenigen Tagen. (Die Flaute legt sich. LOL)

    • Krümel schreibt:

      Hast du ein Glück – nach wenigen Tagen, bei mir sind es schon 3 Monate! Aber jetzt kommt die dunkle Jahreszeit, eine Periode, in der ich sowieso mehr lese als im Sommer 😉

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