Trauriges Ende …


Gestern Abend habe ich mir beide Sendungen angesehen, in denen nun eine Person ausscheiden wird.

Zunächst war das die letzte Sendung mit Thea Dorn bei „lesenswert„, sie hatte sich Felicitas Hoppe als Gast ausgesucht, eine Autorin die Frau Dorn sehr schätzt und deshalb gerne über ihre Bücher spricht. Gestern allerdings stellte Frau Hoppe ihre drei Lieblingsbücher vor: Pinocchio, Die Schule der Dummen und das Nibelungen-Lied. Was ich so gelesen habe, ist Frau Dorn mit dem kommenden neuen Format von lesenswert nicht einverstanden, sie fand schon das Format „lesenswert“ zu unterhaltsam als dem Buch gerecht. Künftig soll die Sendung mit dem Kultur-Magazin „Kunscht“ zusammen gelegt werden … Hört sich in meinen Ohren nicht gut an, vor allem da Denis Scheck ihren Part übernehmen soll …

Dann ging es gleich weiter und noch trauriger! Stefan Zweifel ist nach der Diskussion über Heidegger aus dem Literaturclub gepurzelt – so wie ich das verstanden habe, soll Frau Heidenreich das Zepter übernehmen. Die Frau, die allen Mitsdiskutanten über den Mund fährt und keinen ausreden lässt. Tragisch in der letzten Sendung: Herr Zweifel hatte gar nichts mehr zu sagen, nur eine war wortführend …

Beide Nachrichten haben mich betrübt, denn ich mag es einfach nicht, wenn man eine Literatursendung wie bei „Druckfrisch“ vermarktet – Mainstream finde ich überall, wo bleibt die Qualität? Vielleicht kann ja der Sender br-alpha eine Literatursendung produzieren, wobei lesen noch im Mittelpunkt steht und ernsthaft drüber nachgedacht wird. Sollte ich eine Mail verfassen … 😉

 

 

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7 Gedanken zu “Trauriges Ende …

  1. Sigrid schreibt:

    Ich habe gelesen, dass evtl. auch darüber nachgedacht wird, dass Elke Heidenreich gehen muss. Nachfolger von Zweifel soll Pedro Lenz, ein schweizer Mundartdichter werden.
    Ich verstehe eigentlich nicht, warum Zweifel gehen muss

  2. Claudia schreibt:

    Tja, das hast Du leider falsch verstanden, lieber Autor, bzw. bist der Presse auf dem Leim gegangen.

    Folgendes war passiert:

    Seit 2013 ist das SRF mit S. Zweifels Moderation unglücklich gewesen. Man hat ihm daher zunächst einen Coach zur Seite gestellt, der ihn jeweils 2 Wochen vor der Sendung trainiert hat. Das hat aber nicht viel gebracht, so dass man ihm ZUSÄTZLICH einen psychologisch geschulten Coach am Tag vor der Sendung und während der Sendung Rund um die Uhr mitgegeben hat. Außerdem bekam er einen „Knopf-im-Ohr“, damit er bei spontanen Situationen nicht ganz allein war, sondern die Redaktion zur Assistenz im Ohr hatte.

    Das hat alles nicht gefruchtet. Also gab es vor einigen Tagen ein Gespräch, bei dem man ihm angeboten hatte, als Kritiker weiterhin in der Runde zu bleiben. Die Moderation sollte jemand anderes übernehmen, nein: Nicht E. Heidenreich, die dafür nicht zur Verfügung stand und immer noch nicht steht.

    Daraufhin ist Zweifel durchgedreht, hat seine Freunde in den Zeitungsartikel-Resaktionen mobilisiert und es so hingestellt, als ob sein Abgang von der Moderation mit Heidenreichs Heidegger Diskurs zusammenhängen würde, was eine absolute Lüge IST. Siehe hierzu die Mitteilung auch von gestern vom SRF.

    Die Zeitungen haben Zweifels Darstellung ungeprüft übernommen. Unseriös sowas.

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