Blick aus dem Fenster


März 2014

  • Ein Junge rennt hier schon seit Tagen an meinem Fenster vorbei, so wie auch gerade, er läuft Runden von circa 5 Kilometer, meist dreimal.
  • Die Pferde von gegenüber, ein Friese, ein Kaltblut und das Pony – wo ist eigentlich der Esel? – grasen auf der Koppel.
  • Rechts wächst der Misthaufen aus Heu und benutztem Stroh vom Winter, welches dann gemeinsam mit dem Geäst, der vergangenen Herbststürme (Tannenzweige liegen schon aufgetürmt), an Osten verbrannt wird.
  • Die Trauerweide, die ihren Hauptast an einem Sturm verloren hat, ein riesiger Baum, steht im jungen Grün.
  • Auch die Weidenkätzchen im Graben und in unserem Vorgarten blühen.
  • Lichtes Grün schimmert überall durch, obwohl es diese und vergangene Nacht stürmisch und damit kühl geworden ist.
  • Die Sonnenstunden letzter Tage haben die Krokusse und violetten Schwertlilien erblühen und gleich wieder welken lassen, kein Regen, kein Nass im März.
  • Trüb und verhangen liegt der Himmel flach über dem Land, der Frühling wartet auf den nächsten Lauf.
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2 Gedanken zu “Blick aus dem Fenster

  1. Karthause schreibt:

    Es ist so herrlich, dass die Tage wieder spürbar länger werden, es überall grünt und blüht. Ich bin immer noch ganz begeistert, dass hier am Niederrhein die Natur so viel früher dran ist als in meiner alten Heimat.

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